November
17 2009 




 November
4 2009 




“Es gibt Dinge, die sind so falsch, dass noch nicht einmal ihr Gegenteil richtig ist. (Karl Kraus)”

 October
16 2009 




senest:

Ivonne Thein: Proforma
Über ihre neue Fotoarbeit Proforma schreibt Ivonne Thein:

Wir sind umgeben von ‘Schönen’, die uns von Werbeplakaten oder aus Fernsehspots anlächeln, immer gut drauf und erfolgreich, weil sie ‘schön’ sind. Das erleichtert das Leben ungemein und öffnet uns jede Tür, dieses Bild vermitteln uns Dokumentationen und Realityshows täglich. Schönheit ist machbar, alles nur eine Frage des Geldes. Schönheit ist in erster Linie ein umsatzstarker Markt mit viel Potential, denn auch den eigenen ‘Marktwert’ gilt es zu verbessern.

senest:

Ivonne Thein: Proforma

Über ihre neue Fotoarbeit Proforma schreibt Ivonne Thein:

Wir sind umgeben von ‘Schönen’, die uns von Werbeplakaten oder aus Fernsehspots anlächeln, immer gut drauf und erfolgreich, weil sie ‘schön’ sind. Das erleichtert das Leben ungemein und öffnet uns jede Tür, dieses Bild vermitteln uns Dokumentationen und Realityshows täglich. Schönheit ist machbar, alles nur eine Frage des Geldes. Schönheit ist in erster Linie ein umsatzstarker Markt mit viel Potential, denn auch den eigenen ‘Marktwert’ gilt es zu verbessern.

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 September
22 2009 




 September
17 2009 




2:35 Autorität

 August
12 2009 




“Man kann erwarten, daß die persönliche Identifizierung seiner Bürger durch den Staat zunehmen wird, desgleichen daß die Anstalten verbessert werden, um die Akte eines bestimmten Individuums autorisierten Personen leichter zugänglich und inhaltsreicher zu machen”

— Erving Goffman (1975) [1963]: Stigma. Über Techniken der Bewältigung beschädigter Identität, Frankfurt/Main: Suhrkamp, S. 75.

Kein weiterer Kommentar. (sn)

(via senest)

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 August
10 2009 




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 August
5 2009 




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3:23



“ch hätte noch eine Frage zu der speziellen Situation in Berlin. Es ist ja auffallend, daß wir hier eine ziemlich enge Clubszene haben, aber daß auf der anderen Seite die Plattenproduktion nicht mitkommt. Liegt es daran, daß wir hier alle viel zu viel ausgehen und feiern, statt Musik zu machen? Nee, im Idealfall hast du einen Ort, wo du die Sounds machen kannst. Und da geht man abends hin und macht das ein paar Stunden. Und weil hier alles so schön nah ist, geht man anschließend weg, um zu feiern. Und nachher fährt man wieder ins Studio und macht weiter. Da kommen dann oft die besten Sachen raus. Doch, das ist eine prima Vermischung, weil du die letzten zwei Stunden Musikhören noch mitverarbeiten kannst. Für uns ist das besser, als irgendwo zurückgezogen zu sitzen und vor sich hinzuproduzieren.”

Anton Waldt,

 July
12 2009 




“Die 100 Indikatoren messen ein Objekt, die Ausländer oder Menschen mit Migrationshintergrund (je nach Differenzierung der statistischen Erhebung), so sorgfältig aus wie noch nie eine Bevölkerung vermessen wurde. Das wissenschaftliche Muster gleicht dem der Tierexperimente, denn das Objekt der Untersuchung wird auch hier wie ein bewusstloses Nicht-Subjekt behandelt.”

Der Vermessungswahn | MiGAZIN

 July
11 2009 




“„Stereotype Threat“ nennt man auf gut Deutsch eine negative Dynamik des Vorurteils, bei der die Erwartung einer schlechten Leistung die zentrale Bedingung dafür ist, dass sie auch eintritt. Lehrer und Lehrherren erwarten, weil sie ja nichts Anderes hören, wenig von Migrantenkindern und –jugendlichen und ihre reduzierte Erwartung zwingt die Kinder dazu, sich mit ihrem negativen Image auseinander zu setzen. Darauf verwenden sie ihre Energie, wollen Misserfolg vermeiden – und kommen erst gar nicht zum Lernen. Und eine ganze Reihe von ähnlichen Verarbeitungsprozessen ist zu beobachten.”

Der Vermessungswahn | MiGAZIN

 June
2 2009 




 May
11 2009 




“Die Humana-Leute haben sich uns als eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten vorgestellt, die früher mit Bussen nach Indien fuhren, dann freie Schulen gründeten und jetzt Entwicklungshilfe machen. Sie haben uns ihre Prinzipien erklärt: gemeinsames Leben, gemeinsames Geld, gemeinsame Zeit. Das klingt erstmal toll. Aber irgendwie waren die Leute alle seltsam. Wie eine Sekte.” Viele ältere TGs waren Dänen; jüngere kamen oft aus Osteuropa. Santamaría fiel auf, dass so gut wie alle TGs Singles waren, dass sie den Hauptanteil ihres Lohns abliefern mussten und fast niemand Kinder hatte. “Kinder würde uns nur am Arbeiten hindern”, hätten sie gesagt. Für Mitarbeiter einer karitativen Organisation hätten sie sich recht zynisch benommen. “Wir Freiwilligen durften kein Bier trinken, aber sie haben getrunken.”

Afrika-Hilfe umsonst: Ehemalige Mitarbeiter werfen der Firma Humana Ausbeutung vor. Berliner Zeitung

 May
3 2009 




“Zwar mussten damals noch nicht so zielgerichtet auf die Hörgewohnheiten der Zielgruppe hin konfektionierte Alben abgeliefert werden wie heute, doch der Druck, dem Publikum zu geben, was es vermeint­lich wollte, war auch schon zu spüren. Das Ungewöhnliche und Unerwartete hatte dennoch seinen Platz auf den Sabbath-Alben, wenn auch meist nur als Verschnaufpause zwischen zwei Fuhren Hard-Rock-Lava: Insbesondere das exquisite Gitarrenspiel Iommis zeigte sich dort immer ganz besonders, wo es jazzig oder akustisch wurde, wie eben bei »Caravan«, wo allein die Meisterschaft des Gitarristen den Song trägt, der klugerweise mit Bongos statt Drums operiert und Osbournes ansonsten so dominant nörgelndem Organ mit dem typischen Hall eines Leslie-Lautsprechers die Schärfe nimmt. Vielleicht die beeindruckendste Wiederentdeckung, die »Paranoid« bietet.”

Uli Krug: Irre im Schweinskostüm. »Paranoid« von Black Sabbath wird neu veröffentlicht, (jungle-world 18/2009)

 March
4 2009 




Wer sich längere Zeit  in ostdeutschen Gebieten aufhielt oder gar hier aufwuchs kommt unweigerlich mit ihnen in Kontakt - Zombies. Sie stehen als Metapher für ein angepasstes Dahinvegetieren, unterwürfigen bzw. kritiklosen Gehorsam, passiven Konsum, Desinteresse und gleichen damit jenen Geschöpfen welche sich in Massen auf heimischen Straßen und Plätzen herumtreiben. Dass es aber durchaus auch angenehmere Zeitgenossen ihrer Art gibt, belegen eine Unmenge an filmischen Beiträgen in diesen Genre. Da aber auch noch jede Menge Horrorfiguren, Monster aller Art, Vampire und Werwölfe in A-B und C-Movies existieren, soll es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben, sondern zu einer Regelmäßigkeit unter Gleichgesinnten ausarten.Wir - die halleschen Zombiefreunde - wollen euch an diesen Abend ein paar dieser Köstlichkeiten im La Bim präsentieren.1. Night of the Living Dead, USA  1968 (90 min)Regie: George A. Romero 2. Braindead (Orginalfassung), Neuseeland 1991 (95 min)  Regie: Peter Jackson  3. Shaun of the Dead, Großbritannien 2004 (95 min)  Regie Edgar Wright Hallesche Zombie-Freunde & R.A.U.(Ratlose Angehörige von Untoten,Ortsgruppe Halle) präsentieren:Unterstützt wird die Veranstaltung von:Soulklinger Messer, 06087 Hassbach, An der Kehle 7-10Ronnys-Gun-Shop, 06118 Hölle, Am roten Ochsen 11Stil-Motorsägen - Zersägen mit Stil, 23441 Bad Sägeberg, Ölweg 66Bestattungsunternehmen Buddelflink&Söhne, 34511 Bad LeichenhallSchüttaufallee 173Lebensversicherungen Bob Lealand, 00815 Twin Peaks, Spiegelstr.2

Wer sich längere Zeit  in ostdeutschen Gebieten aufhielt oder gar hier aufwuchs kommt unweigerlich mit ihnen in Kontakt - Zombies. Sie stehen als Metapher für ein angepasstes Dahinvegetieren, unterwürfigen bzw. kritiklosen Gehorsam, passiven Konsum, Desinteresse und gleichen damit jenen Geschöpfen welche sich in Massen auf heimischen Straßen und Plätzen herumtreiben. Dass es aber durchaus auch angenehmere Zeitgenossen ihrer Art gibt, belegen eine Unmenge an filmischen Beiträgen in diesen Genre. Da aber auch noch jede Menge Horrorfiguren, Monster aller Art, Vampire und Werwölfe in A-B und C-Movies existieren, soll es nicht bei einer einmaligen Veranstaltung bleiben, sondern zu einer Regelmäßigkeit unter Gleichgesinnten ausarten.Wir - die halleschen Zombiefreunde - wollen euch an diesen Abend ein paar dieser Köstlichkeiten im La Bim präsentieren.

1. Night of the Living Dead, USA  1968 (90 min)
Regie: George A. Romero
2. Braindead (Orginalfassung), Neuseeland 1991 (95 min) 
Regie: Peter Jackson 
3. Shaun of the Dead, Großbritannien 2004 (95 min) 
Regie Edgar Wright

Hallesche Zombie-Freunde & R.A.U.(Ratlose Angehörige von Untoten,
Ortsgruppe Halle) präsentieren:

Unterstützt wird die Veranstaltung von:
Soulklinger Messer, 06087 Hassbach, An der Kehle 7-10
Ronnys-Gun-Shop, 06118 Hölle, Am roten Ochsen 11
Stil-Motorsägen - Zersägen mit Stil, 23441 Bad Sägeberg, Ölweg 66
Bestattungsunternehmen Buddelflink&Söhne, 34511 Bad Leichenhall
Schüttaufallee 173
Lebensversicherungen Bob Lealand, 00815 Twin Peaks, Spiegelstr.2

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