January 2012
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Die Menschen im Zeitalter ihrer Überflüssigkeit
Im ihrem Aufsatz “Wegwerfbeziehungen. Versuch über die Zerstörung der Gebrauchswerte” zeichnen Wolfgang Pohrt und Michael Schwarz eindrucksvoll einen Sozialcharakter nach, der heute noch - 38 nach ercheinen des Textes - mehr denn je anzutreffen sein dürfte: “Diese merkwürdige “Nichtexistenz” ist nach einer Vermutung Horckheimers aus dem Jahre 1939 das universelle Schicksal der ...
Jan 12th
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November 2011
4 posts
Bittermann über Pohrt →
In einem aus dieser Veranstaltung heraus entstandenen Buch ergriff Pohrt die Gelegenheit, die Positionen der sogenannten “Antideutschen” zu kritisieren, als deren Ikone und theoretischer Protagonist er galt, und zwar mit dem Hinweis, daß jede Wahrheit einen Zeitkern hat, also nur gültig ist unter bestimmten gesellschaftlichen Bedingungen. “Manche Leute freut es, wenn sie von...
Nov 28th
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Klaus Bittermann über Wolfgang Pohrt →
Bei allen damals hochkochenden Debatten war Pohrt nicht fern. Als Broder 1984 von Alice Schwarzer als “militanter Jude” stigmatisiert wurde, mit dem kein Mitglied der Emma-Redaktion Kontakt haben durfte, regte Pohrt die Herausgabe einer Anthologie an “über das Verhältnis der Linken zum Antisemitismus”, in der - wäre das Buch zustande gekommen - die besten und verhaßtesten...
Nov 28th
8 notes
“Er hält der Gesellschaft nicht die Moral entgegen; bloß ihre eigene. Das Medium...”
– Theodor W. Adorno über Karl Kraus: “Sittlichkeit und Kriminalität”
Nov 27th
3 notes
“Das Spiel ist freilich eines, bei dem jeder irgendwann aus der Rolle des...”
– Wolfgang Pohrt: Brothers in Crime. Die Menschen im Zeitalter ihrer Überflüssigkeit. Über die Herkunft von Gruppen, Cliquen, Banden, Rackets und Gangs; Edition Tiamat, Berlin 1997, S. 144 f.
Nov 13th
October 2011
1 post
“Statt zu fragen, wofür wir leben, fragen wir uns nur noch, wie wir möglichst...”
– Robert Pfaller, »Wofür es sich zu leben lohnt. Und was uns das vergessen lässt: Über-Ich, Narzissmus, Beuteverzicht«, in: Christoph Menke und Juliane Rebentisch (Hg.): Kreation und Depression. Freiheit im gegenwärtigen Kapitalismus, Berlin 2010, S. 193.  (via diesebastionbehrisch)
Oct 13th
27 notes
September 2011
5 posts
“Insofern ist die Mode, weil sie eben nur, dem Rechte vergleichbar, das...”
– Georg Simmel: Philosophische Kultur Alfred Kröner Verlag Leipzig, 1919 (2. Auflage), pp. 25-57.
Sep 27th
9 notes
Distinktion und Entgrenzung: Der Hipster als... →
[…] Der Hipster ist ein Phantom der westlichen Metropolen. Linke Sozialwissenschaftler und ein kulturaffines Feuilleton versucht ihm verzweifelt Herr zu werden.4 Kaum jemand möchte dazugehören, doch alle kennen sie ihn; deswegen ist »Hipster« zunächst und vor allem ein Distinktionsbegriff. Auf Dutzenden Blogs, Stickern und Graffitis schlägt dem Hipster ein Ressentiment entgegen, das...
Sep 26th
3 notes
“[…] Ikonoklasmus und Bilderverbot Aber, so ließe sich all dem...”
– Bemerkungen zur Affinität von Katholizismus und Kritischer Theorie von Carl Wiemer; In: Jungle World Nr. 36, 8. September 2011
Sep 22nd
4 notes
Über die Affinität von Katholizismus und... →
jungle-world.com - Archiv - 36/2011 - Dossier
Sep 21st
8 tags
Wonnegrausen: Klitzekleine Gattungskunde I - Drama... →
Sep 9th
August 2011
3 posts
3 tags
Aug 25th
1,028 notes
10 tags
“Ob einer glücklich ist, kann er dem Winde anhören. Dieser mahnt den...”
– Theodor W. Adorno: Minima Moralia. Reflexionen aus dem beschädigten Leben, Frankfurt am Main 1951, S. 54.
Aug 9th
18 notes
“[Der Antisemitismus] ist keine Doktrin, die man kritisieren kann, sondern eine...”
– Leszek Kolakowski: Die Antisemiten. Fünf Thesen, die nicht neu sind, und eine Warnung. In: ders.: Der Mensch ohne Alternative. Von der Möglichkeit und Unmöglichkeit, Marxist zu sein. München: Piper, 1967, S. 159-168 (S. 160f.) 15. August 2010 (via lizaswelt) (via kotstulle)
Aug 1st
18 notes
July 2011
2 posts
“Die praktischen Ordnungen des Lebens, die sich geben, als kämen sie den Menschen...”
– Adorno - Minima Moralia [Struwwelpeter], S. 45 geschichte und zeit, nr. 20 (via dr0fn0thing)
Jul 21st
10 notes
Jul 19th
1 note
June 2011
6 posts
“Die harmonistische Tendenz eines solchen neutralen Denkens, durch ihre...”
– Adorno - Einführung in die Dialektik, 1958, 18. Vorlesung. Hg. Ziermann, Suhrkamp, S. 256f.
Jun 17th
“Schreiben und Verlust; doch der Verlust ohne Gabe (eine Gabe ohne Gegengabe)...”
– Maurice Blanchot: Die Schrift des Desasters, München 2005, S. 148f.
Jun 16th
7 notes
Jun 10th
Jun 10th
9 notes
“Aber in dem schon etwas illusionslosen Lebensalter, dem Swann sich näherte, wo...”
– Marcel Proust, A la recherche du temps perdu, Frankfurt am Main 1953, Band 1, S. 293f.
Jun 6th
27 notes
“Wenn es wenigstens amour fou wäre, ein flackerndes Irrlicht am Rande des Weges,...”
– Die Liebe und ihr Gegenteil « der letzte hype
Jun 1st
6 notes
May 2011
14 posts
“Früher haben die Deutschen der Welt den Krieg erklärt, heute erklären sie ihr...”
– Wolfgang Pohrt
May 31st
26 notes
“Die Freunde des v i e l l e i c h t sind Freunde der Wahrheit. Aber sie sind p e...”
– Jacques Derrida: Politik(en) der Freundschaft. Frankfurt am Main 2000, S. 76f (via walter-benjamin-bluemchen). (via diesebastionbehrisch)
May 17th
10 notes
“Die wahre Neigung wäre eine, die den anderen spezifisch anspricht, an geliebte...”
– Theodor W. Adorno: Minima Moralia, Frankfurt am Main 1969, S. 98.
May 15th
6 notes
“Wenn er auf Reisen eine Familie traf, deren Bekanntschaft zu suchen eigentlich...”
– Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Erster Teil: In Swanns Welt, Frankfurt am Main 1997, S. 257 (via brainexpectingrain). (via diesebastionbehrisch)
May 10th
7 notes
“Wenn du wissen willst, wie sehr Menschen leiden, dann schau ihnen beim Feiern...”
– Chefket - Cool Easy Fresh (via fliegtallesauf)
May 10th
36 notes
“Nehmen wir zum Beispiel die Nacktheit, so wie sie sich in der Werbung, der...”
– Jean Baudrillard: Fetischismus und Ideologie: Die semiologische Reduktion, in: Jean-Bertrand Pontalis (Hg.): Objekte des Fetischismus, Frankfurt am Main 1972, S. 322
May 5th
21 notes
“Der einzig angemessene Ort für den Streit zwischen Optimisten und Pessimisten...”
– Magnus Klaue: Alles scheiße außer ich; In: Jungle World Nr. 1, 6. Januar 2011
May 5th
3 notes
“Die allgemeine und anhaltende Faszination der Postmoderne verdankt sich wohl der...”
– O Herr, deleuze uns von dem Übel. Warum der materialistische Kritiker mit der Postmoderne nie glücklich werden kann. von Clemens Nachtmann In: jungle-world.com - Archiv - 46/1997; Dossier: Hab mich gerne, Postmoderne.
May 5th
11 notes
Winfried Meyer: was keineswegs einst war. Von... →
Was mich in die Arbeit an dem, was seitens dieser Gruppe vorgebracht wird, geführt hat, war das Interesse an der akademischen Kultur in Deutschland. Man tut den hier zur Diskussion stehenden Deutungen des Augustinischen Zeitproblems, die monomanisch ihr eigenes Garn weiter stricken und die die lehrstuhlkonforme Interpretation des berühmten Textes durchsetzen, keine Gewalt an, wenn man sie als...
May 4th
May 4th
22 notes
“Hans Magnus Enzensberger Die Scheisse Immerzu höre ich von ihr reden...”
– Hans Magnus Enzensberger: Die Scheisse
May 3rd
“Wo die Möglichkeit der Versöhnung nicht absichtslos aus der Sprache selbst...”
– Wo der kollektiven Wut zum Ausdruck verholfen werden soll, kündigen sich meist eher Pogrome als Revolutionen an. Denn Sprache will die blinde Aktion verhindern, zu der die Wut die Menschen drängt. Magnus Klaue: vermittelte unmittelbarkeit.: Die Bauchredner des Affekts
May 2nd
“Vertrauen ist die Passion der Aufklärung, der Schatten, den sie an sich und in...”
– Alexander Garcia Düttmann: Trust me. Übertreibung und Aufklärung, in: Ders.: Philosophie der Übertreibung, Frankfurt am Main 2004, S. 69f.
May 2nd
21 notes
“[…] (D)as Begehren des Menschen (ist) das Begehren des Andern (..), wobei...”
– Jacques Lacan: Schriften II, hgg. von Norbert Haas. Weinheim/Berlin 1991, S.190.
May 2nd
April 2011
7 posts
“„Wenn alles im Lot ist, verlangen wir von anderen Menschen nur Dinge, die sie...”
– Niklas Luhmann: Liebe. Eine Übung / Simon Blackburn: Wollust. Die schönste Todsünde
Apr 30th
“Es gilt, zu hassen, um wieder lieben und fühlen zu können, es gilt, um sich...”
– Martin Büsser: Hardcore ade…Eine Abrechnung (1992)
Apr 29th
Apr 29th
56 notes
“Gegens Risiko des Abgleitens ins Beliebige ist der offene Gedanke ungeschützt;...”
– Theodor W. Adorno: Negative Dialektik, in: Rolf Tiedemann (Hg.): Theodor W. Adorno - Gesammelte Schriften, Darmstadt 1998, Band 6, S. 45.
Apr 20th
17 notes
“…erfreuliches Leben setzt die vergangene und gegenwärtige Untat voraus.”
– Max Horkheimer, Pessimismus heute. (via hintergrundrauschen)
Apr 13th
“Well in my eyes, being gay is an opportunity to be different rather than trying...”
– Bruce LaBruce (on slutever.org) komplexität und sexualität XXXXXIX (via dr0fn0thing)
Apr 4th
“Der Doppelsinn von Luciles “Wir müssen’s wohl leiden”, das wie nebenbei die...”
– Magnus Klaue: Nichts stockt. Über den “kommenden Aufstand” und die Notwendigkeit, ihn zu verhindern; in: Bahamas Nr. 61
Apr 1st
March 2011
6 posts
Mar 31st
Mar 31st
“Obwohl er ja allein pointentechnisch so ziemlich jedem Phänomen der deutschen...”
– Helge Schneider für Kinder
Mar 14th
“Dem Wesen neben dir geht’s schlecht. Und du kannst leider nicht nichts tun,...”
– The Offline Surfer’s Manual
Mar 14th
“Kulturindustrie setzt joviale Versagung anstelle des Schmerzes, der in Rausch...”
– Theodor W. Adorno und Max Horkheimer: Dialektik der Aufklärung. Philosophische Fragmente, Frankfurt am Main 1969, S. 163.
Mar 13th
11 notes
“In order to create a synthesis, a human mind was supposed to enter at this point...”
– Bruno Latour: Reflections on Etienne Souriau’s ‘Les différents modes d’existence’ In: The Speculative Turn: Continental Realism and Materialism
Mar 2nd
February 2011
7 posts
“„Da die Kulturindustrie ihre Opfer dazu erzogen hat, in der Freizeit, die ihnen...”
– OPAK | wir müssen reden » Blog Archive » DER LIEDSCHATTEN VIII
Feb 21st